Abschied von Facebook: Warum wir ins Fediverse umgezogen sind

Wir haben uns entschieden, Facebook nicht mehr aktiv zu nutzen. Die von uns vertretenen Werte wie Transparenz, Solidarität und selbstbestimmte Kommunikation passen besser ins Fediverse, wo wir neue Wege des Austauschs suchen und euch einladen, uns zu begleiten.
Verlasst Facebook, Schrift auf Glasscheibe
Bild: Leena Simon, CC-BY 4.0

Wir als zwgl-Beratungskollektiv haben uns bewusst dazu entschieden, Facebook künftig nicht mehr aktiv zu nutzen. Wir wollen in unserer Arbeit Räume für Transparenz, Solidarität und selbstbestimmte Kommunikation schaffen – und Facebook passt dazu einfach nicht.

Unsere Arbeit lebt von der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit kommunalen und landesweiten Beratungsstellen. Mit unseren Angeboten können wir dabei am Thema Interessierte genau dort unterstützen, wo das Träumen in die Realität übergeht. Wir vermitteln Praxiswissen und konkrete erste Schritte der Projektplanung.

Warum wir Facebook verlassen

Studien zeigen:

  • Psychische Belastungen nehmen zu, wenn Social-Media-Nutzung sehr intensiv ist und stark von algorithmisch kuratierten Feeds gesteuert wird – vor allem bei Jugendlichen (Link).
  • Polarisierung und Echokammern werden durch algorithmische Empfehlungssysteme verstärkt. Ein systematischer Review zeigt: Algorithmen begünstigen homogene Informationsräume und erschweren damit offene, demokratische Debatten (Link).

Warum das Fediverse besser passt

Wir brauchen digitale Räume, die Gemeinschaft fördern anstatt nach Profitmaximierung zu streben. Das Fediverse – ein Netzwerk offener, dezentraler Plattformen wie Mastodon – steht für:

  • Darstellung von Beiträgen in chronologischer Reihenfolge ohne manipulative Algorithmen
  • Datenschutz und Transparenz
  • Gemeinschaft statt Gewinnmaximierung

Diese Prinzipien passen zu unserer Arbeit: gemeinschaftliches Wohnen bedeutet Partizipation, Selbstbestimmung und Solidarität – und wir wollen diese Werte auch in unserer digitalen Kommunikation leben.

📌 Neugierig aufs Fediverse?

Hier findest du eine niedrigschwellige Einführung für den Einstieg: Join the Fediverse

Und wenn du direkt loslegen möchtest: Folge uns auf Mastodon!
Dort findest du Einblicke in unsere Arbeit und kannst entdecken, was andere Projekte und Initiativen im gemeinschaftlichen Wohnen bewegt. Gemeinsam mit ihnen bauen wir eine wachsende, vernetzte Community auf.

Fediverse-Logo: Farbige Knotenpunkte und Verbindungen

Unser Appell: Für faire Algorithmen & Faktenfreiheit

Falls du dich noch nicht ins Fediverse traust oder gerade keine Zeit dafür hast, kannst du trotzdem ein Zeichen setzen: Es gibt Initiativen, die sich für mehr digitale Transparenz und den Schutz demokratischer Diskurse einsetzen. Eine davon ist die aktuelle Petition „Freedom for Facts“, die mehr Offenheit und Kontrolle über Empfehlungsalgorithmen fordert. Wir unterstützen dieses Anliegen, weil es zur Stärkung freier Informationsräume beitragen soll: zur Petition

So bleiben wir verbunden

Wir sind aktuell noch auf LinkedIn präsent, wo sich viele Organisationen der Wohnprojekte-Szene austauschen, was für uns einen echten Mehrwert bietet.

Am einfachsten und direktesten bleibt ihr jedoch über unseren Newsletter mit uns in Verbindung. Dort teilen wir Neuigkeiten, Einblicke in unsere Arbeit und Infos rund ums gemeinschaftliche Wohnen.

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